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Seeing Voices, DVD
13,47 € *
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Vom Säugling bis zur Parlamentsabgeordneten reicht das Spektrum der Protagonisten dieses Films: Sie alle sind zwar gehörlos, aber ohne Worte sind sie deshalb nicht: Die Gebärdensprache birgt ein Paralleluniversum voller Ausdruckskraft und Magie, das den meisten Hörenden unerschlossen bleibt. Der Dokumentarfilm portätiert eine Community, die sich oft im wahrsten Sinne des Wortes schwer damit tut, sich in der Gesellschaft Gehör zu verschaffen - und zeigt gleichzeitig die reichhaltige Kultur des Erlebens, die sich jenseits der Akkustik entwickelt. In Österreich leben etwa 10.000 gehörbeeinträchtigte Menschen. Österreich ist einer von nur vier europäischen Staaten, in denen die Gebärdensprache in der Verfassung anerkannt ist. Und trotzdem sind wir von Chancengleichheit noch weit entfernt, was - wie so oft - vor allem an mangelnden Bildungschancen liegt: Nur etwa 0.5% der Gehörbeeinträchtigten in Österreich haben die Matura. Doch Gehörlosigkeit ist kein Defizit, erzählen die Protagonisten dieser mitreißenden Doku - die Welt der Gehörlosen ist nicht kleiner als die der Hörenden. Sie ist nur ein wenig anders.

Anbieter: buecher
Stand: 24.09.2020
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Seeing Voices, DVD
13,47 € *
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Vom Säugling bis zur Parlamentsabgeordneten reicht das Spektrum der Protagonisten dieses Films: Sie alle sind zwar gehörlos, aber ohne Worte sind sie deshalb nicht: Die Gebärdensprache birgt ein Paralleluniversum voller Ausdruckskraft und Magie, das den meisten Hörenden unerschlossen bleibt. Der Dokumentarfilm portätiert eine Community, die sich oft im wahrsten Sinne des Wortes schwer damit tut, sich in der Gesellschaft Gehör zu verschaffen - und zeigt gleichzeitig die reichhaltige Kultur des Erlebens, die sich jenseits der Akkustik entwickelt. In Österreich leben etwa 10.000 gehörbeeinträchtigte Menschen. Österreich ist einer von nur vier europäischen Staaten, in denen die Gebärdensprache in der Verfassung anerkannt ist. Und trotzdem sind wir von Chancengleichheit noch weit entfernt, was - wie so oft - vor allem an mangelnden Bildungschancen liegt: Nur etwa 0.5% der Gehörbeeinträchtigten in Österreich haben die Matura. Doch Gehörlosigkeit ist kein Defizit, erzählen die Protagonisten dieser mitreißenden Doku - die Welt der Gehörlosen ist nicht kleiner als die der Hörenden. Sie ist nur ein wenig anders.

Anbieter: buecher
Stand: 24.09.2020
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KommUKart
29,90 € *
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132 Wörter des Kernvokabulars - der Grundlage jeglicher Kommunikation - sind auf diesen Karten dargestellt. Ob in Kindergarten und Schule, in Förderung oder Therapie, in der Kommunikation mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen: In allen Bereichen der Unterstützten Kommunikation ist der rasche Zugriff auf diese Wörter wichtig. Da sie nicht bildhaft und daher nur in der konkreten Anwendung erlernbar sind, müssen sie häufig vorgemacht bzw. gezeigt und wiederholt werden. KommUKart eröffnet drei Wege der Kommunikation. Abgebildet wird jedes Wort mit einem Gebärdenfoto nach der Deutschen Gebärdensprache (DGS - nach Maisch/Wisch), einem Piktogramm aus der PCS-Symbolsammlung und dem geschriebenen Wort. Zusätzlich können noch Farbmarkierungen angebracht werden. Ausgewählt von erfahrenen UK-Expertinnen umfasst der Wortschatz Verben wie "brauchen", "finden", "gehen"; Adjektive wie "groß", "klein", "lecker"; Zeitwörter wie "früher", "später", "heute"; Wörter zu Personen wie "dein", "ich", jemand anders"; Fragewörter wie "warum", "wo", "wer" und viele weitere 'kleine Worte' wie "alle", "noch mal" und "mehr". KommUKart ist in der Unterstützten Kommunikation unbegrenzt flexibel einsetzbar: Die Karten können u. a. ausgesucht und vorgelegt, ausgetauscht und aufgehängt, hochgehalten und weitergegeben werden. 148 Karten, 4-farbig, 148 x 100 mm (passend für Fotovorhänge), in halbtransparenter stabiler Box

Anbieter: buecher
Stand: 24.09.2020
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Ich kann dich hören
19,00 € *
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Ein schalldichter Raum. Draußen die Großstadt. Osman Engels übt Cello. Er spielt an gegen unsichtbare Hindernisse, die irgendwo in seiner Vergangenheit liegen und denen er auf dem Fußballfeld besser ausweichen kann. In seiner Welt ersetzt Musik schon lange die Worte. Er kann selbst nicht gut zuhören, nichts festhalten, ohne Kontaktlinsen auch schlecht sehen.Als er ein zufällig gefundenes Aufnahmegerät abhört, wird er zum Ohrenzeugen einer Beziehung, die auf ganz andere Art laut ist. Seine Mitbewohnerin Luise lernt derweil im Nebenzimmer für ihre Prüfung, manchmal rauchen sie gemeinsam am offenen Fenster, kochen Knoblauchnudeln, bringen Altglas zum Container. Sie verstehen sich, ohne sich richtig anzufassen, denn auch mit der Liebe fangen sie gerade erst an.Als sein türkischer Vater, ebenfalls Musiker, sich das Handgelenk bricht und Tante Elide, seine Ziehmutter, nach fast zwanzig Jahren in Deutschland plötzlich nach Paris gehen will, ist Osman gezwungen, ein paar Dinge aufzuräumen, ein paar Fragen zu stellen.Der Roman erzählt von einem jungen Mann, dem Augen und Ohren geöffnet werden, und von einer Frau, die in der Stille lebt. Es geht um Vater-, Mutter- und Gebärdensprache und um die berührende Kraft von Musik. Ungewöhnliche Themen, eindringliche Bilder. Ein großes Talent.

Anbieter: buecher
Stand: 24.09.2020
Zum Angebot
KommUKart
30,20 € *
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132 Wörter des Kernvokabulars - der Grundlage jeglicher Kommunikation - sind auf diesen Karten dargestellt. Ob in Kindergarten und Schule, in Förderung oder Therapie, in der Kommunikation mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen: In allen Bereichen der Unterstützten Kommunikation ist der rasche Zugriff auf diese Wörter wichtig. Da sie nicht bildhaft und daher nur in der konkreten Anwendung erlernbar sind, müssen sie häufig vorgemacht bzw. gezeigt und wiederholt werden. KommUKart eröffnet drei Wege der Kommunikation. Abgebildet wird jedes Wort mit einem Gebärdenfoto nach der Deutschen Gebärdensprache (DGS - nach Maisch/Wisch), einem Piktogramm aus der PCS-Symbolsammlung und dem geschriebenen Wort. Zusätzlich können noch Farbmarkierungen angebracht werden. Ausgewählt von erfahrenen UK-Expertinnen umfasst der Wortschatz Verben wie "brauchen", "finden", "gehen"; Adjektive wie "groß", "klein", "lecker"; Zeitwörter wie "früher", "später", "heute"; Wörter zu Personen wie "dein", "ich", jemand anders"; Fragewörter wie "warum", "wo", "wer" und viele weitere 'kleine Worte' wie "alle", "noch mal" und "mehr". KommUKart ist in der Unterstützten Kommunikation unbegrenzt flexibel einsetzbar: Die Karten können u. a. ausgesucht und vorgelegt, ausgetauscht und aufgehängt, hochgehalten und weitergegeben werden. 148 Karten, 4-farbig, 148 x 100 mm (passend für Fotovorhänge), in halbtransparenter stabiler Box

Anbieter: buecher
Stand: 24.09.2020
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Ich kann dich hören
19,50 € *
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Ein schalldichter Raum. Draußen die Großstadt. Osman Engels übt Cello. Er spielt an gegen unsichtbare Hindernisse, die irgendwo in seiner Vergangenheit liegen und denen er auf dem Fußballfeld besser ausweichen kann. In seiner Welt ersetzt Musik schon lange die Worte. Er kann selbst nicht gut zuhören, nichts festhalten, ohne Kontaktlinsen auch schlecht sehen.Als er ein zufällig gefundenes Aufnahmegerät abhört, wird er zum Ohrenzeugen einer Beziehung, die auf ganz andere Art laut ist. Seine Mitbewohnerin Luise lernt derweil im Nebenzimmer für ihre Prüfung, manchmal rauchen sie gemeinsam am offenen Fenster, kochen Knoblauchnudeln, bringen Altglas zum Container. Sie verstehen sich, ohne sich richtig anzufassen, denn auch mit der Liebe fangen sie gerade erst an.Als sein türkischer Vater, ebenfalls Musiker, sich das Handgelenk bricht und Tante Elide, seine Ziehmutter, nach fast zwanzig Jahren in Deutschland plötzlich nach Paris gehen will, ist Osman gezwungen, ein paar Dinge aufzuräumen, ein paar Fragen zu stellen.Der Roman erzählt von einem jungen Mann, dem Augen und Ohren geöffnet werden, und von einer Frau, die in der Stille lebt. Es geht um Vater-, Mutter- und Gebärdensprache und um die berührende Kraft von Musik. Ungewöhnliche Themen, eindringliche Bilder. Ein großes Talent.

Anbieter: buecher
Stand: 24.09.2020
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Der nonverbale Dialog
22,50 € *
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Wenn dem Patienten die Worte fehlen, die Artikulation durch körperliche Einschränkungen erschwert wird, ist die nonverbale Kommunikation die wichtigste Dialogebene zwischen Begleiter und Betroffenem. Die Körpersprache des Patienten zeigt Begleitern von Schwerkranken, Schlaganfall-, Komapatienten und Demenz-Betroffenen, wie sich der Patient fühlt, welche Bedürfnisse und welche Wünsche er hat. Aufmerksame Beobachtung im Rahmen einfühlsamer Begleitung ist die Grundlagen des nonverbalen Dialogs. Der bewusste Einsatz eigener körpersprachlicher Zeichen ist vielen professionellen Begleitern noch fremd. Dieses Buch bietet sowohl Übungen zur persönlichen Wahrnehmungssensibilisierung, als auch hilfreiche Beispiele zu praxisbezogenen Einsatzmöglichkeiten der nonverbalen Sprache im Alltag u.a. von Angehörigen, Pflegern, Ärzten, Therapeuten, Seelsorgern und Hospizhelfern.Erfahrungen als Kranken- und Sterbebegleiterin sowie wissenschaftliche Arbeiten zur Dialogfähigkeit von Menschen in Zeiten des Abschieds, der Krankheit und des Sterbens bilden die Grundlage zahlreicher Artikel und Bücher der Geisteswissenschaftlerin und Verhaltensforscherin Dr. Carola Otterstedt. Die im verlag modernes lernen veröffentlichten Bücher Der nonverbale Dialog und Der verbale Dialog beginnen dort, wo in der Praxis der Dialog mit scheinbar sprachlosen Patienten endet. Wie spricht man mit Komapatienten? Können diese Patienten uns überhaupt verstehen? Auf welche körpersprachlichen Zeichen muss ich achten, wenn ich mit dem Patienten kommuniziere? Welche nonverbalen Zeichen unterstützen den Dialog mit Schwerhörigen, mit Schlaganfallpatienten und mit von Demenz Betroffenen? Kontaktfreudige, kreative Angehörige und professionelle Begleiter spüren ganz intuitiv, wie sie mit dem Patienten kommunizieren können. Wollen wir aber mit allen Sinnen begreifen welche vielfältigen Dialogmöglichkeiten uns zur Verfügung stehen, dann können die in diesem Buch vorgestellten Übungen zur besonderen Sensibilisierung unserer Sinne, zur praxisbezogenen Selbst- und Fremdwahrnehmung hilfreich sein. Das Buch belässt die Thematik nicht im Beschreiben von Dialogformen. Carola Otterstedt schöpft aus ihrer langjährigen Lehrerfahrung, motiviert die Leser mit Hilfe der detailliert beschriebenen Übungen ihre Dialogfähigkeit bewusster zu erleben und im praktischen Alltag bereichernd einzusetzen. Kommunikation findet nicht in einem leeren Raum statt. Carola Otterstedt beschreibt erstmals anhand vielfältiger Beispiele, dass ein gelungener Dialog zwischen Patient, Angehörigen und Arzt auch immer von der Räumlichkeit und seiner Atmosphäre abhängt. Das Kapitel Der Dialog im Raum bietet konkrete Vorschläge zur Einrichtung von Praxisräumen sowie Arzt- bzw. Therapiezimmern in Kliniken. Die Autorin bringt Erfahrungen aus dem Bereich der Licht- und Farbgestaltung ein und zeigt u.a. auf, welche Raumstrukturen und -gestaltungen kommunikationsfördernd wirken können.Dieses Buch zeigt, dass der nonverbale Dialog kreativ und patientenorientiert, individuell gestaltet werden kann. Neben bereits bekannteren Formen, beispielsweise der Kunst- und Musiktherapie, stellt Carola Otterstedt auch Kommunikationsformen vor, die in Deutschland noch im Aufbau begriffen sind, den Dialog aber bereits verstärkt fördern: Tiergestützte Therapie, das Spiel- und Therapiesystem partico, Darstellung und Beschreibung von in der Pflege und Begleitung leicht einsetzbaren und hilfreichen Gebärden (nach der Deutschen Gebärdensprache). Das umfangreiche Literaturverzeichnis möchte die praktische Umsetzung der nonverbalen Kommunikation unterstützen und zu weiteren Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet motivieren.

Anbieter: buecher
Stand: 24.09.2020
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Der nonverbale Dialog
23,20 € *
ggf. zzgl. Versand

Wenn dem Patienten die Worte fehlen, die Artikulation durch körperliche Einschränkungen erschwert wird, ist die nonverbale Kommunikation die wichtigste Dialogebene zwischen Begleiter und Betroffenem. Die Körpersprache des Patienten zeigt Begleitern von Schwerkranken, Schlaganfall-, Komapatienten und Demenz-Betroffenen, wie sich der Patient fühlt, welche Bedürfnisse und welche Wünsche er hat. Aufmerksame Beobachtung im Rahmen einfühlsamer Begleitung ist die Grundlagen des nonverbalen Dialogs. Der bewusste Einsatz eigener körpersprachlicher Zeichen ist vielen professionellen Begleitern noch fremd. Dieses Buch bietet sowohl Übungen zur persönlichen Wahrnehmungssensibilisierung, als auch hilfreiche Beispiele zu praxisbezogenen Einsatzmöglichkeiten der nonverbalen Sprache im Alltag u.a. von Angehörigen, Pflegern, Ärzten, Therapeuten, Seelsorgern und Hospizhelfern.Erfahrungen als Kranken- und Sterbebegleiterin sowie wissenschaftliche Arbeiten zur Dialogfähigkeit von Menschen in Zeiten des Abschieds, der Krankheit und des Sterbens bilden die Grundlage zahlreicher Artikel und Bücher der Geisteswissenschaftlerin und Verhaltensforscherin Dr. Carola Otterstedt. Die im verlag modernes lernen veröffentlichten Bücher Der nonverbale Dialog und Der verbale Dialog beginnen dort, wo in der Praxis der Dialog mit scheinbar sprachlosen Patienten endet. Wie spricht man mit Komapatienten? Können diese Patienten uns überhaupt verstehen? Auf welche körpersprachlichen Zeichen muss ich achten, wenn ich mit dem Patienten kommuniziere? Welche nonverbalen Zeichen unterstützen den Dialog mit Schwerhörigen, mit Schlaganfallpatienten und mit von Demenz Betroffenen? Kontaktfreudige, kreative Angehörige und professionelle Begleiter spüren ganz intuitiv, wie sie mit dem Patienten kommunizieren können. Wollen wir aber mit allen Sinnen begreifen welche vielfältigen Dialogmöglichkeiten uns zur Verfügung stehen, dann können die in diesem Buch vorgestellten Übungen zur besonderen Sensibilisierung unserer Sinne, zur praxisbezogenen Selbst- und Fremdwahrnehmung hilfreich sein. Das Buch belässt die Thematik nicht im Beschreiben von Dialogformen. Carola Otterstedt schöpft aus ihrer langjährigen Lehrerfahrung, motiviert die Leser mit Hilfe der detailliert beschriebenen Übungen ihre Dialogfähigkeit bewusster zu erleben und im praktischen Alltag bereichernd einzusetzen. Kommunikation findet nicht in einem leeren Raum statt. Carola Otterstedt beschreibt erstmals anhand vielfältiger Beispiele, dass ein gelungener Dialog zwischen Patient, Angehörigen und Arzt auch immer von der Räumlichkeit und seiner Atmosphäre abhängt. Das Kapitel Der Dialog im Raum bietet konkrete Vorschläge zur Einrichtung von Praxisräumen sowie Arzt- bzw. Therapiezimmern in Kliniken. Die Autorin bringt Erfahrungen aus dem Bereich der Licht- und Farbgestaltung ein und zeigt u.a. auf, welche Raumstrukturen und -gestaltungen kommunikationsfördernd wirken können.Dieses Buch zeigt, dass der nonverbale Dialog kreativ und patientenorientiert, individuell gestaltet werden kann. Neben bereits bekannteren Formen, beispielsweise der Kunst- und Musiktherapie, stellt Carola Otterstedt auch Kommunikationsformen vor, die in Deutschland noch im Aufbau begriffen sind, den Dialog aber bereits verstärkt fördern: Tiergestützte Therapie, das Spiel- und Therapiesystem partico, Darstellung und Beschreibung von in der Pflege und Begleitung leicht einsetzbaren und hilfreichen Gebärden (nach der Deutschen Gebärdensprache). Das umfangreiche Literaturverzeichnis möchte die praktische Umsetzung der nonverbalen Kommunikation unterstützen und zu weiteren Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet motivieren.

Anbieter: buecher
Stand: 24.09.2020
Zum Angebot
Ich kann dich hören
19,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Ein schalldichter Raum. Draußen die Großstadt. Osman Engels übt Cello. Er spielt an gegen unsichtbare Hindernisse, die irgendwo in seiner Vergangenheit liegen und denen er auf dem Fußballfeld besser ausweichen kann. In seiner Welt ersetzt Musik schon lange die Worte. Er kann selbst nicht gut zuhören, nichts festhalten, ohne Kontaktlinsen auch schlecht sehen.Als er ein zufällig gefundenes Aufnahmegerät abhört, wird er zum Ohrenzeugen einer Beziehung, die auf ganz andere Art laut ist. Seine Mitbewohnerin Luise lernt derweil im Nebenzimmer für ihre Prüfung, manchmal rauchen sie gemeinsam am offenen Fenster, kochen Knoblauchnudeln, bringen Altglas zum Container. Sie verstehen sich, ohne sich richtig anzufassen, denn auch mit der Liebe fangen sie gerade erst an.Als sein türkischer Vater, ebenfalls Musiker, sich das Handgelenk bricht und Tante Elide, seine Ziehmutter, nach fast zwanzig Jahren in Deutschland plötzlich nach Paris gehen will, ist Osman gezwungen, ein paar Dinge aufzuräumen, ein paar Fragen zu stellen.Der Roman erzählt von einem jungen Mann, dem Augen und Ohren geöffnet werden, und von einer Frau, die in der Stille lebt. Es geht um Vater-, Mutter- und Gebärdensprache und um die berührende Kraft von Musik. Ungewöhnliche Themen, eindringliche Bilder. Ein großes Talent.

Anbieter: Dodax
Stand: 24.09.2020
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